SpellForce 2: Dragon Storm
Alle (Dr)Achtung
Nach viel Lob fürs Hauptspiel kann ich fast nahtlos weiterpreisen. Die erste Erweiterung, Dragon Storm, erschien gut ein Jahr nach SpellForce 2: Shadow Wars und spann die Story vorbildlich weiter. Nachdem wir im Hauptspiel eine Gruppe aus Drachen-Blutsbrüdern, den Shaikan, anführten und Heere der klassischen Fantasy-Völker kommandierten, wurde die Echsenfraktion zur spielbaren Fraktion erhoben. Somit durften wir Einheiten wie Drachlinge und Blutmagier in die Schlacht führen, was den Reigen der Gute-Laune-Völker passend erweiterte. Zudem wurde besagte Blutmagie als weiterer Skilltree hinzugefügt – nice!
Der Score
Doch auch die Musik war erneut absolut hörenswert, stammt sie erneut von Dynamedion um Pierre Langer und Tilmann Sillescu. Das zugehörige Album präsentiert uns in elf Tracks die Fortsetzung ihrer Arbeit fürs Hauptspiel, auch wenn sie dieses Mal leider nicht ausschließlich überzeugt. Dabei fängt es mit Dragon StormTilman Sillescu, Pierre LangerSpellForce 2: Dragon Storm doch so gut an: dramatisch, aufpeitschend, heroisch – einer geflügelten Echse würdig. Diesem Ausrufezeichen folgen allerdings weniger spannende Töne: Land of DragonsTilman Sillescu, Pierre LangerSpellForce 2: Dragon Storm klingt nach einer Rückkehr zur Soundkulisse des ersten SpellForce mit einer Spur Star Trek, und auch Land of ShapersTilman Sillescu, Pierre LangerSpellForce 2: Dragon Storm ist zurückhaltender.
Wo die Tracks des Hauptspiels qualitativ bei Howard Shores bewegenden Kompositionen für Rohan mitmischen, sind wir hier eher in den Marschlanden unterwegs. Diesen Eindruck rettet auch nicht Lullaby of DeathTilman Sillescu, Pierre LangerSpellForce 2: Dragon Storm, das, gesungen von Talia, gegen Ende ein wenig nach Anno klingt, nie aber die Schönheit eines ShadowsongTilman Sillescu, Pierre LangerSpellForce 2: Shadow Wars oder Dun MoraTilman Sillescu, Pierre LangerSpellForce 2: Shadow Wars erreicht. Aufregend wird es erst wieder bei Combat the DarkTilman Sillescu, Pierre LangerSpellForce 2: Dragon Storm inklusive dessen Variation sowie Battle the EvilTilman Sillescu, Pierre LangerSpellForce 2: Dragon Storm. Die lassen mit ihrem Zusammenspiel aus Bläsern, Streichern und Percussion nämlich ordentlich Action aufkommen.Eine gute Erweiterung des Bekannten, aber nichts, worauf man nicht hätte verzichten können.
Fazit
Eine gute Erweiterung des SpellForce-Epos, die der bekannten Formel nichts Neues hinzufügt, aber nach wie vor begeistern kann.