Die Sims: Party ohne Ende
Shuffle-Modus
Heutzutage kann man – dem Internet sei Dank – sehr einfach neue Leute via Online-Dating, Freundschafts-Apps oder Social Media kennenlernen. Zur Zeit von Party ohne Ende, im fernen Jahr 2001 – als man gefühlt noch mit mehreren Kilo Plastiksprengstoff verreisen durfte – war das nicht ganz so leicht. Eine der gängigsten Methoden war damals das Feiern; ein Addon nur zu diesem Thema lag für die Lebenssimulation also recht nahe.
Tatsächlich war Party ohne Ende (bzw. House Party im Original) eine der schwächeren Erweiterungen, da sie lediglich eine Handvoll neuer Gegenstände lieferte. Das wichtigste Feature waren die Party-Accessoires mit ihren Interaktionsmöglichkeiten. Dazu zählten unter anderem ein Catering-Tisch, eine Tanzfläche, Cocktailbars, die kinderfreundliche Seifenblasen-Shisha und die weniger jugendfreien Stripper-Outfits. Bei Die Sims 2 sollte die Erweiterung Nightlife später zeigen, wie Party-Exzesse richtig funktionieren.
Der Score
Das Album zu Party ohne Ende liefert uns diese – überspitzt formuliert – in Form einer Art Spotify-Playlist, in die die Gäst*innen ihre individuellen, nicht kuratierten Songwünsche eingetragen haben. Das Resultat ist eine Kakophonie aus Beach-Musik (LakuwaniAnna KarneyDie Sims: Party ohne Ende), Country-Pop (Yippio Ki OhDix BruceDie Sims: Party ohne Ende), Disco (Shaka Do ThangKent JollyDie Sims: Party ohne Ende, Funky Sim, Al Sims), Gangsta-Rap (Ee I Ooo Oh (Le Rap), WewahRobi KaukerDie Sims: Party ohne Ende, The GroupKent JollyDie Sims: Party ohne Ende), House (The Sims: House PartyFrancois La FleurDie Sims: Party ohne Ende, SimtricityJerry MartinDie Sims: Party ohne Ende, Put It DownJerry MartinDie Sims: Party ohne Ende, SimtranceFrancois La FleurDie Sims: Party ohne Ende), Techno (SimtasyJerry MartinDie Sims: Party ohne Ende), Funk im Bee-Gees-Stil (Shaka Do ThangKent JollyDie Sims: Party ohne Ende) sowie Surfermusik (SIMboysJerry MartinDie Sims: Party ohne Ende, Jerry Lee SimsDix BruceDie Sims: Party ohne Ende) und diversen anderen Kreationen.
Fazit
Wer sich mit dem simlischen Gebrabbel anfreunden kann, wird von seinem favorisierten Genre sicherlich gut unterhalten. Früher, als Kind, hat mich die Vorstellung, dass gerade „Sub sub baru“ gesungen wird, noch amüsiert. Da ich englische Texte mittlerweile größtenteils verstehe, turnt es mich eher ab, wenn mir stattdessen diese Fantasiesprache entgegentönt.