The Elder Scrolls Online: Blackwood
Into the Woods I go
2021 war mit Blackwood die Region zwischen Cyrodiil und dem Black Marsh (zu Deutsch Dunkelforst) dran. Die ist nicht nur die Heimat der echsenartigen Argonier, sondern auch Schauplatz der Main Story. In dieser mussten die Spieler*innen schon 800 Jahre vor den Ereignissen von The Elder Scrolls IV: Oblivion gegen die Machenschaften des Daedrafürsten Mehrunes Dagon ankämpfen und eine Verschwörung aufdecken. Musikalisch wird das von zwölf Tracks in mittlerweile gewohnt hoher Qualität begleitet.
Brad Derrick läuft zwar nicht zu absoluter Höchstform auf, aber ein Schnarchfest wie Elsweyr ist der Score definitiv nicht. Das Main Menu-Theme Through Gates of FlameBrad DerrickThe Elder Scrolls Online: Blackwood verarbeitet Nerevar RisingJeremy SouleThe Elder Scrolls III: Morrowind gewohnt gekonnt, während Moss on the CobblestonesBrad DerrickThe Elder Scrolls Online: Blackwood storygerecht gleichsam dramatisch wie verschwörerisch daherkommt. Generell erinnert mich die Kombination aus Fantasy und Mystik stellenweise an den Score zur ersten Staffel von The Lord of the Rings: The Rings of Power – der war übrigens gar nicht mal so schlecht.
Zurück zum Blackwood-Score und der Frage: Was taugt das Ding? Wie so häufig gilt: Einiges, wenn man darauf steht – und das tue ich. Zenithar’s AnvilBrad DerrickThe Elder Scrolls Online: Blackwood ist heroischer Aufbruch, A White Stallion RampantBrad DerrickThe Elder Scrolls Online: Blackwood bedächtiges Gefühlschaos, während Memories of the MarshBrad DerrickThe Elder Scrolls Online: Blackwood Erinnerungen an Inon Zurs kontemplative Entdeckerbegleitung für Fallout IV weckt. Anguish Beyond the VeilBrad DerrickThe Elder Scrolls Online: Blackwood hat sogar etwas Horror-Flair, erreicht dabei jedoch erwartbar nicht die Klasse von dedizierten Gruselern wie Dead Space oder der The Dark Pictures-Reihe.
Fazit
Unterm Strich ist dieser Score ein verdammt starkes Stück Genre-Kost, das die richtige Balance zwischen epischer Abenteuerlust und düsterer Mystik findet und damit beweist, dass Brad Derrick sein Pulver noch lange nicht verschossen hat.