Supreme Commander: Forged Alliance
Balsam für das Battle
Der Score
Auch der, erneut von Jeremy Soule komponierte, Score setzt die Tradition mit altbekannten Stärken fort und baut auf eine Mischung aus Schlachtenepos und belangloser Ambientberieselung. Während gerade Letztere kaum zu Begeisterungsstürmen verführt, ist sie aufgrund des Spielkonzeptes ohnehin zu vernachlässigen. Schließlich wird sie doch bei der kleinsten Auseinandersetzung durch die viel spannenderen Kampftracks wie Rhiza’s OffensiveJeremy Soule oder Seraphim UnleashedJeremy Soule abgelöst.
Eine geringfügige Evolution erlaubt sich der Komponist derweil durch die Integration von Rockelementen, die in Form von E-Gitarren Stücken wie Supreme Commander RepriseJeremy Soule oder Cybran RazorsJeremy Soule Headbang-Momentum verpassen. Die funktionieren zwar auch in den angehängten Versionen ohne Saiteninstrument gut, mir gefällt‘s mit dem extra ‚Spice‘ ein kleines Bisschen besser und erinnert zudem an die Arbeit von Soules Bruder Julian für Star Trek: New Worlds. Generell kann diese Innovation allerdings nicht über den geringeren Umfang und Begeisterungsfaktor hinwegtäuschen, den der Forged Alliance-OST meiner Meinung nach belastet. Schlecht ist er darum nicht, steht jedoch etwas im Schatten des fantastischen Hauptspiels.





