Borderlands 2: Captain Scarlett and Her Pirate’s Booty
Borderlands 2: Captain Scarlett and Her Pirate’s Booty
Komponist*innen: Jesper Kyd, Raison Varner
Bootymissions
Wer bei einem Piratensetting an tropische Inseln und Seeschlachten gedacht hat, guckt beim DLC Captain Scarlett and Her Pirate’s Booty ein wenig ins Fernglas. Der Schauplatz dieser Erweiterung liegt in einer größtenteils ausgetrockneten Wüstenregion, weshalb uns vorrangig Sandwürmer und anderes Ödland-Gekröse begegnen. Dort treffen wir Captain Scarlett, die uns bei der Suche nach einem verlorenen Schatz um Hilfe bittet.
Passend zum schwarzen Humor der Reihe können wir uns sicher sein, dass sie uns am Ende hintergehen wird. Warum? Es steht in ihrer Charaktervorstellung! Das Wortspiel im Titel bezüglich ihres Gesäßes ist derweil eine Irreführung. Wirklich bemerkenswert ist dieses jedenfalls nicht – also habe ich gehört. Insgesamt war das Addon damals ein solider Auftakt für die folgenden Erweiterungen.
Der Score
Das Wüstensetting wird in den Ambient-Tracks von Jesper Kyd und Raison Varner durch eine entspannte Chill-Atmosphäre untermalt, die zwischen Bahamas-Vibe und Saloon-Stimmung pendelt. In den Combat-Stücken scheint hingegen der Kern des Hauptspiel Scores durch – inklusive treibender Rhythmen und Action-Feeling. Der Bosskampf-Track Hyperious the InvincibleJesper Kyd, Raison VarnerBorderlands 2: Captain Scarlett and Her Pirate’s Booty weckt derweil durch den verzerrten Beat Erinnerungen an Command & Conquer. Nach knapp 20 Minuten sind die acht Lieder des Albums auch schon wieder vorbei.

Fazit
Die Komponisten führen den Stil des Hauptspiels somit erfolgreich fort, auch wenn für mich kein echtes Highlight dabei ist.