The Elder Scrolls Online: Blackwood

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The Elder Scrolls Online: Blackwood

Komponist*in: Brad Derrick

4,0 / 5

Into the Woods I go

2021 war mit Blackwood die Region zwischen Cyrodiil und dem Black Marsh (zu Deutsch Dunkelforst) dran. Die ist nicht nur die Heimat der echsenartigen Argonier, sondern auch Schauplatz der Main Story. In dieser mussten die Spieler*innen schon 800 Jahre vor den Ereignissen von The Elder Scrolls IV: Oblivion gegen die Machenschaften des Daedrafürsten Mehrunes Dagon ankämpfen und eine Verschwörung aufdecken. Musikalisch wird das von zwölf Tracks in mittlerweile gewohnt hoher Qualität begleitet.

Brad Derrick läuft zwar nicht zu absoluter Höchstform auf, aber ein Schnarchfest wie Elsweyr ist der Score definitiv nicht. Das Main Menu-Theme Through Gates of FlameBrad DerrickThe Elder Scrolls Online: Blackwood4 verarbeitet Nerevar RisingJeremy SouleThe Elder Scrolls III: Morrowind5 gewohnt gekonnt, während Moss on the CobblestonesBrad DerrickThe Elder Scrolls Online: Blackwood4 storygerecht gleichsam dramatisch wie verschwörerisch daherkommt. Generell erinnert mich die Kombination aus Fantasy und Mystik stellenweise an den Score zur ersten Staffel von The Lord of the Rings: The Rings of Power – der war übrigens gar nicht mal so schlecht.

Zurück zum Blackwood-Score und der Frage: Was taugt das Ding? Wie so häufig gilt: Einiges, wenn man darauf steht – und das tue ich. Zenithar’s AnvilBrad DerrickThe Elder Scrolls Online: Blackwood5 ist heroischer Aufbruch, A White Stallion RampantBrad DerrickThe Elder Scrolls Online: Blackwood4 bedächtiges Gefühlschaos, während Memories of the MarshBrad DerrickThe Elder Scrolls Online: Blackwood4 Erinnerungen an Inon Zurs kontemplative Entdeckerbegleitung für Fallout IV weckt. Anguish Beyond the VeilBrad DerrickThe Elder Scrolls Online: Blackwood3 hat sogar etwas Horror-Flair, erreicht dabei jedoch erwartbar nicht die Klasse von dedizierten Gruselern wie Dead Space oder der The Dark Pictures-Reihe.

Autor Avatar

Fazit

Unterm Strich ist dieser Score ein verdammt starkes Stück Genre-Kost, das die richtige Balance zwischen epischer Abenteuerlust und düsterer Mystik findet und damit beweist, dass Brad Derrick sein Pulver noch lange nicht verschossen hat.

01
Through Gates of Flame
Brad Derrick
4 03:31
02
Diamond and Root
Brad Derrick
4 01:04
03
Moss on the Cobblestones
Brad Derrick
4 06:47
04
Blackfin Triumphant
Brad Derrick
4 01:07
05
Fields of Nibenay
Brad Derrick
4 06:26
06
Death in the Shallows
Brad Derrick
4 03:36
07
Anguish Beyond the Veil
Brad Derrick
3 06:24
08
Zenithar’s Anvil
Brad Derrick
5 01:18
09
A White Stallion Rampant
Brad Derrick
4 06:38
10
The Ivory Aegis
Brad Derrick
3 00:56
11
Memories of the Marsh
Brad Derrick
4 06:09
12
Deadlands Suite
Brad Derrick
4 09:23

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