Heroes of Might and Magic III: Armageddon’s Blade
Heroes of Might and Magic III: Armageddon’s Blade
Komponist*innen: Paul Anthony Romero, Rob King, Steve Baca
Armer Geddon
Ich will euch mit dieser Review zu Heroes of Might and Magic III: Armageddon’s Blade gar nicht lange aufhalten. Weder habe ich es gespielt, noch gibt es nennenswerte Änderungen zum Hauptspiel – weder inhaltlich noch musikalisch. Trotzdem macht es mich immer ein Stück weit traurig, wenn ich das Wort ‚Addon‘ lese, weil es mich an eine Zeit erinnert, in der Games als ganzheitliches Unterhaltungsprodukt konzipiert wurden und nicht als Zeitfresser, die einem möglichst lange die Karotte vor die Nase halten.
Der Score
Deshalb mache ich jetzt genau das Gegenteil und fasse mich kurz: Die Musik ist more of the same. Wer sich bei Heroes III schon dachte: „Hui, das klingt aber nett, ich wünschte, es gäbe mehr davon!“, wird bei Armageddon’s Blade auf seine Kosten kommen. Neun Tracks bietet der Gamerip, darunter die stimmungsvollen Campaign-Themes, das old-schoolige City (Conflux)Paul Anthony Romero, Rob KingHeroes of Might and Magic III: Armageddon’s Blade für die neue Fraktion sowie mein persönliches Highlight, Campaign Theme XIPaul Anthony Romero, Rob KingHeroes of Might and Magic III: Armageddon’s Blade, das mit seinen dominanten Streichern einen Hauch Aristokratie versprüht und bei mir beispielsweise Assoziationen mit dem Soundtrack von Assassin’s Creed Unity aufkommen lässt.
Fazit
Ein grundsolider akustischer Nachschlag, der zwar auf riskante Experimente verzichtet, aber das vertraute Fantasy-Flair so souverän weiterspinnt, dass das Nostalgie-Herz genau die richtige Dosis Futter bekommt.