Flint: Treasure of Oblivion
Über Bor(e)d
Der Score
Die knapp halbstündige musikalische Kaperfahrt in Flint: Treasure of Oblivion ist leider weit davon entfernt, ein richtiger Fang zu sein. Zwar erleidet Phillips keinen Schiffbruch, doch wirklich besonders ist die Musik ebenso wenig. Sie klingt genau nach dem, was wir beim Gedanken an Piraten erwarten: ein bisschen Schifffahrtsklavier, ein wenig Streicher und donnernde Trommeln.

Das kennen wir schon aus Assassin’s Creed IV: Black Flag, Sid Meier’s Pirates! oder Shadow Gambit: The Cursed Crew – um nur ein paar zu nennen. Selbst die kurzen Ausflüge in die Piratenstadt Bilgewater in Ruined King: A League of Legends Story und das LoL-Event auf Butcher’s BridgeMichael Barry, Christian Linke, Sebastien Najand, Dan Negovan, Alexander TempleLeague of Legends: Season 5 in Season 5 sind packender. Und selbst Phillips machte es in Assassin’s Creed III: Liberation schon besser als hier … aber gut, das war kein reines Freibeuterabenteuer. Zwar versucht die Komponistin, mit kleineren Zusätzen wie Vocals (The Pirate’s CurseWinifred PhillipsFlint: Treasure of Oblivion, Skull and BonesWinifred PhillipsFlint: Treasure of Oblivion) und E-Gitarren (Treasure of OblivionWinifred PhillipsFlint: Treasure of Oblivion) ein wenig Abwechslung in das Immergleich der Räuberromantik zur See zu bringen, doch preisverdächtig ist hier leider nichts.
Fazit
Ein wahrer Schatz schlummert in Flint: Treasure of Oblivion nicht . Das Album bleibt deshalb vielleicht doch besser in der Vergessenheit aufgehoben.