Dungeon Siege: Legends of Aranna
Ruhmlose Legenden
Kurz gesagt: ja. Auch Legends of Aranna, die Standalone-Erweiterung, die Ende 2003, also anderthalb Jahre nach Dungeon Siege erschien, ist keiner von Soules großen Würfen und bleibt somit ebenfalls hinter meinen Erwartungen. Wie schon das Hauptspiel gibt es auf für den Score von Aranna nur einen Eintrag im Fan-Wiki, weshalb ich zwar die Formulierung OST (also Original Soundtrack) verwende, es sich allerdings nicht um einen offiziell veröffentlichten Soundtrack handelt.
Klingt verwirrend? Gut! Denn zusätzlich dazu, dass sich die Tracks wieder aus unterschiedlichen Fragmenten zusammensetzen, fehlt in dem Wiki-Album der Track The DeadJeremy SouleDungeon Siege: Legends of Aranna. Den gibt’s dafür in diesem YouTube-Video zu hören und, ausgehend von der Länge der Stücke, ist er auch nicht irgendwo fälschlicherweise hinzugezählt worden … deshalb taucht er jetzt in meiner Liste auf. So faul ich auch bin, da greift meine Pedanterie.
Wo war ich? Ach ja, Musik. Die ist im Großen und Ganzen mit der des Hauptspiels gleichzusetzen, auch wenn dankenswerterweise keines der Stücke die Fünf-Minuten-Marke reißt. Wirklich erwähnenswert sind wohl nur die netten Action-Pieces ArhokJeremy SouleDungeon Siege: Legends of Aranna und The Haunted RuinsJeremy SouleDungeon Siege: Legends of Aranna, das ominöse The Skull of CicatrixJeremy SouleDungeon Siege: Legends of Aranna, das gefühlvolleThe UltreansJeremy SouleDungeon Siege: Legends of Aranna sowie der Easter-Egg-Track The Secret Disco ThemeJeremy SouleDungeon Siege: Legends of Aranna, der mit seinem 60er Club-Feeling dezent aus der Reihe boogiet.
Fazit
Für seine Zeit sicherlich ein vorzeigbarer Score, reicht die Qualität heute leider kaum noch an die gewohnten Standards. Wie ein Wein, der etwas zu lange im Keller gelegen hat.