Limbo

Cover

Limbo

Komponist*in: Martin Stig Andersen

2,0 / 5
Nostalgiebonus
2. September 2023

Maximal minimal

Ein stilsicheres, atmosphärisch dichtes Schmankerl, das zu seiner Zeit auf einzigartig minimalistische Weise gezeigt hat, dass Videospiele Kunst sein können.

So ließe sich der 2010er Sidescroll-Indie-Puzzler Limbo wohl in einem Satz zusammenfassen. Mehr möchte ich auch zu diesem Kleinod nicht sagen, da das Spiel auch 13 Jahre später und trotz deutlich gewachsener Konkurrenzdichte meiner Meinung nach immer noch eine kurzweilige Empfehlung darstellt. Dieser Schwarz-Weiß-Look, dieses beklemmende Gefühl und die stete Frage: Was ist hier überhaupt los?

Der Score

Während die Beantwortung aufs Spiel bezogen nicht ganz so einfach ist, lässt sie sich beim OST wohl so formulieren: Atmo. Martin Stig Andersen präsentiert uns ruhige, sphärische Klänge wie in CityMartin Stig Andersen1, die perfekt in die Spielerfahrung einzahlen. Düster und bedrohlich (Boys‘ FortMartin Stig Andersen1), laut und schrecklich (Rotating RoomMartin Stig Andersen2) wabern die Stücke wie Musiktropfen auf einer weißen Leinwand, die zum Innehalten anregt. Wenig substanziell und leider so gar nicht mein Ding, aber bestimmt etwas für Ambient-Enthusiasten und absolut passend zu Limbo.

https://sm.ign.com/ign_ap/news/l/limbo-arrives-on-android-phones/limbo-arrives-on-android-phones_fnyx.jpg
01
Menu
Martin Stig Andersen
1 03:10
02
Boys' Fort
Martin Stig Andersen
1 02:17
03
City
Martin Stig Andersen
1 03:38
04
Rotating Room
Martin Stig Andersen
2 03:03
05
Sister
Martin Stig Andersen
2 03:21
06
Gravity Jump
Martin Stig Andersen
2 04:12

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