Half-Life: Opposing Force
Gleichschritt
Wenn man ans erste Half-Life denkt, werden vermutlich bei jeder und jedem noch die Story, die Wow-Momente und die Grafik aus dem Gedächtnis hervorgekramt. Was man jedoch schnell vergisst, sind die Addons. Opposing Force erschien Ende 1999 und erzählt die Geschehnisse in der Forschungseinrichtung Black Mesa aus der Sicht des Marines Adrian Shephard. Der soll der Alienplage mit seinem Team Einhalt gebieten.
Der Score
Für die Komposition von Opposing Force wurde Hauskomponist Kelly Bailey durch Chris Jensen ersetzt. Dieser zeigt uns in 19 Tracks, wie generisch Shooter klingen können und serviert uns akzentfreie MIDI-Musik, deren durchschnittliche Titellänge kaum die 1,5-Minuten-Marke erreicht. Ambientpieces wie The Beginning / Temple of LimboChris Jensen, Lost in Thought / Wastes of LimboChris Jensen oder Danger RisesChris Jensen sind erwartungsgemäß belanglos, sei es durch Reduktion oder Repetition – kickt mich einfach nicht.
In seinen aufregenderen Momenten (StormChris Jensen, Alien ForcesChris Jensen, Bust / Race from DoomChris Jensen, Chamber / The Ticking TimebombChris Jensen, TunnelChris Jensen) klingt der Score dagegen wie eine Mischung aus Military meets Portal. Die Musik ist motivierend, marschähnlich und treibt uns durch den Rhythmus eines Alarms oder eines Beats ständig voran. Das ist eine klassische Retro-Shooter-Qualität, die zwar recht generisch wirkt, allerdings gut zum Spiel passt. Nach 23 Highlight-armen Minuten ist dann allerdings auch schon wieder Schluss.





