Quake: Scourge of Armagon
Music to my ears
Um es mit den unsterblichen Worten von Professor Hubert J. Farnsworth zu sagen: „Good news everyone!“ Grund dafür ist die Tatsache, dass die Musik der beiden Missionserweiterungen Scourge of Armagon und Dissolution of Eternity nicht wie beim Hauptspiel von Musiker Trent Reznor stammt, sondern dem koreanischen Komponisten Jeehun Hwang. Der produziert dankenswerterweise etwas, das sich durchaus als Videospielmusik klassifizieren lässt – das ist schon mal ein Fortschritt.
Der Score
Leider muss man es bei dieser Meldung auf der Haben-Seite belassen, denn die acht Tracks des OSTs (die laut Fan-Wiki übrigens offiziell titellos sind, teilweise jedoch mit Namen im Äther schwirren) kommen kaum über ein müdes ‚nett‘ hinaus. Zumindest ist das mein Fazit, nachdem ich mir die Stücke von 1997 angehört habe.
Für eine uninspirierte Ballerorgie von damals taugt der Mix aus Rock Marke C&C (PandemoniumJeehun HwangQuake: Scourge of Armagon, Back Into ActionJeehun HwangQuake: Scourge of Armagon, Approaching ScourgeJeehun HwangQuake: Scourge of Armagon), Orchesteranleihen (Twisted RealityJeehun HwangQuake: Scourge of Armagon) und Thriller (Abandon HopeJeehun HwangQuake: Scourge of Armagon, Demise of the FiendsJeehun HwangQuake: Scourge of Armagon, Cathedral of BlasphemyJeehun HwangQuake: Scourge of Armagon) schon. Allerdings wirken Stücke wie Hell FortressJeehun HwangQuake: Scourge of Armagon oder der Anfang von Approaching ScourgeJeehun HwangQuake: Scourge of Armagon eher einem Fantasy-Game der Might & Magic oder Soul Reaver-Reihe entliehen. Passt für mich nicht ganz zusammen, eine Verbesserung im Vergleich zum Ambient-Mix des Hauptspiels bleibt es allemal.

Fazit
Unterm Strich ist dieser musikalische Richtungswechsel zwar eine Wohltat für alle, die echte Melodien suchten, doch fehlt dem Ganzen trotz der soliden Basis das gewisse Etwas, um über einen bloßen Achtungserfolg hinauszukommen.