Diablo: Hellfire

Cover

Diablo: Hellfire

Komponist*in: Matt Uelmen

1,5 / 5
23. Januar 2022

Sparflamme

Knapp ein Jahr nach dem Hauptspiel erschien Diablo: Hellfire, das Solo-Spielenden mehr höllisches Singleplayer-Fleisch bot. Neben zwei neuen Untergrundgebieten (Hive und Krypta), zehn neuen Zaubersprüchen, 20 neuen Monstertypen und sechs neuen Quests war das Hauptfeature der Erweiterung wohl nicht die neue Klasse des Mönchs, sondern die Tatsache, dass unser Charakter nun innerhalb der Städte rennen konnte. So besagt es zumindest das Fan-Wiki.

Dort wird außerdem vermerkt, dass es wohl noch zwei weitere neue Klassen gab, die allerdings mangels Entwicklungszeit unfertig waren und eigentlich nicht veröffentlicht werden sollten: den Barbaren – quasi ein magieloser Krieger mit mehr Haudrauf-Potenzial – und die Bardin. Deren Beschreibungstext liest sich (mit Ausnahme der Kampffähigkeiten) ein wenig wie meine Vita:

Die Bardin ist vielseitig, hat ihre Stärken jedoch im Nahkampf, da sie zwei Waffen gleichzeitig führen kann. Im Grunde genommen kann sie alles, jedoch nichts optimal.

Der Score

Mangels eines offiziellen Releases muss ich für dieses Album auf den Gamerip des Hauptspiels zurückgreifen, da dort auch die Tracks der Erweiterung zu finden sind. Ich hasse es, wenn die Musik der Addons in das Album des Hauptspiels gemischt wird. Hier hätte ich mir den Aufwand allerdings sparen können, da es sich lediglich um zwei Tracks für die neuen Gebiete handelt: The NestMatt UelmenDiablo: Hellfire1, das mir durch seine ruhige Art viel zu langweilig ist, sowie The CryptMatt UelmenDiablo: Hellfire3, dessen Kombination aus Schlagzeug, Vocals und Harfe für ein wenig Nackenhaaraction sorgt.

Autor Avatar

Fazit

Mangels Erwartungen an das Album war es schwer, diese noch zu unterbieten. Doch die Musik von Hellfire ist kurz und vergessenswert. Tatsächlich profitiert die Musik davon, dass sie im Gamerip des Hauptspiels untergebracht ist, denn für sich allein steht sie auf verlorenem Posten. Doch zur Wahrheit gehört auch: Es ist ein inoffizieller Release eines alten Spiels. Man sollte also nicht zu viel – oder wie in meinem Fall gar nichts – erwarten.

01
The Nest
Matt Uelmen
1 04:00
02
The Crypt
Matt Uelmen
3 02:35

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert