Celeste: Farewell

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Celeste: Farewell

Komponist*in: Lena Raine

3,0 / 5
20. März 2021

Madeline, Athen, auf Wiederseh’n

Celeste ist nicht leicht. Jedoch gelingt es dem kleinen Indie-Game, seine frustigen Momente durch seine charmante Pixeloptik und die berührende Story erträglich zu machen. Man möchte einfach wissen, wie die Geschichte um Protagonistin Madeline ausgeht und ob sie die Dunkelheit in ihrer Seele bezwingen kann. Dafür quält man sich durch die teils verboten gemeinen Level und freut sich umgekehrt über jeden bewältigten Abschnitt.

Wie so häufig gibt es aber auch in Videospielen Masochisten, denen „schwer“ nicht schwer genug ist. Genau für diese Zielgruppe wurde der kostenlose DLC Farewell gebaut. Die Erweiterung zieht den Schwierigkeitsgrad nochmal deutlich an, was, je nach Frustresistenz und Skilllevel, zu einer Spielzeit von ca. elf Stunden führt. Ich persönlich habe mit dem Ende vom Hauptspiel mit der Geschichte abgeschlossen. Ob die Fortsetzung der Geschichte ähnlich belohnend war, kann ich dementsprechend nicht beantworten.

Der Score

Dafür habe ich mir selbstredend den dazugehörigen Original Soundtracks von Lena Raine angehört. Dessen 13 Tracks, von denen drei nicht mal die Ein-Minuten-Marke knacken, kommen derweil deutlich knapper daher. Wenn man die Synthie- und Klaviermelodien hört, könnte man instinktiv von „more of the same“ sprechen, aber dafür flacht die Musik – trotz Streicher-Zuwachs wie bei Joy of RemembranceLena RaineCeleste: Farewell4 – im Vergleich zum Hauptspiel zu sehr ab.

Die Stücke sind (mit Ausnahme der beiden actionreichen Stücke Beyond the HeartLena RaineCeleste: Farewell4 und FarewellLena RaineCeleste: Farewell4) ruhiger, trauriger, und gleichsam weniger catchy oder spannend – was natürlich zum namensgebenden Abschied passt. Die Musik richtet sich damit noch stärker an die Fans. Und wer sich immer schon eine Fahrstuhlversion des Main Themes gewünscht hat, wird mit wavedash.pptLena RaineCeleste: Farewell2 endlich seines absurden Fetisches bedient.

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Fazit

Farewell geht zwar nicht leise in die Nacht, doch die Klänge des Abschieds-DLCs wirken auf mich weniger frisch als die des Hauptspiels. Das mag indes daran liegen, dass ich den gespielt habe und dessen Todesbildschirm diverse Bissspuren in meinem Tisch verursacht hat. Hier dürfen mich die Fans gerne eines Besseren belehren!

01
The Empty Space Above
Lena Raine
3 01:34
02
Fear of the Unknown
Lena Raine
2 06:00
03
Joy of Remembrance
Lena Raine
4 04:08
04
In Stasis
Lena Raine
2 02:25
05
Crash
Lena Raine
1 00:11
06
Beyond the Heart
Lena Raine
4 05:34
07
Final Defiance
Lena Raine
2 05:22
08
Futility
Lena Raine
2 00:15
09
Reconciliation
Lena Raine
3 01:29
10
Farewell
Lena Raine
4 08:20
11
The Woman and the Bird
Lena Raine
3 01:14
12
Vovô e Vovó
Lena Raine
3 01:52
13
wavedash.ppt
Lena Raine
2 00:50

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