Battlefield 1: Turning Tides
Beitritt zur Wellengang
Der Zweite Weltkrieg war (meines Wissens) der erste Krieg, der zu Lande, zu Wasser und eben auch in der Luft ausgefochten wurde. Da die Mapauswahl des Hauptspiels und der vorherigen beiden DLCs aber wohl primär Land und Luft abgedeckt hatten, ging es bei Turning Tides mit dem Mittelmeer und der Nordsee / dem Atlantik ins erfrischend kühle bis sehr kühle Nass. Da Krieg schauplatzunabhängig aber immer scheiße ist, bleibt die Musik der Erweiterung ganz im Stil des Spiels.
Der Score
Somit rangieren die zwölf Tracks dieses Scores wieder zwischen Actionkino und Fatalismus, auch wenn sich in Cape HellesJohan Söderqvist, Patrik AndrénBattlefield 1: Turning Tides und The Shores of GallipoliJohan Söderqvist, Patrik AndrénBattlefield 1: Turning Tides mediterrane Klänge eingeschlichen haben. Düstere Stücke wie The BattleshipsJohan Söderqvist, Patrik AndrénBattlefield 1: Turning Tides und Cold Dark WaterJohan Söderqvist, Patrik AndrénBattlefield 1: Turning Tides liefern hier einen bedrohlichen Kontrast, der die unerbittliche raue See wunderschön einfängt. Meine Herzensstücke des Scores sind derweil das royale Hurra in For the EmpireJohan Söderqvist, Patrik AndrénBattlefield 1: Turning Tides und das Heistmovie-ähnliche Sand and DustJohan Söderqvist, Patrik AndrénBattlefield 1: Turning Tides.

Fazit
Diese klangliche Reise fängt die Zerrissenheit zwischen heroischem Pathos und der unerbittlichen Kälte des maritimen Konflikts eindrucksvoll ein. Letztlich beweist der Score, dass erst die richtige Orchestrierung die bittere Realität der Seekriegsführung in ein packendes atmosphärisches Erlebnis verwandelt.