Battlefield 1: Apocalypse
Abenteuerlicher Abschied
„Was hielten die Leute wohl vom Einen Reiter Und den Drei Fußgängern der Apokalypse?“
Terry Pratchett, Der Zauberhut
Der Welteruntergang, die Zeitenwende oder auch das Ende der Geschichte – die Apokalypse hat viele Namen und noch mehr Deuter. Doch wer in den Schützengräben des 1. Weltkriegs jeden Tag den Tod erblickte, durfte wohl keinen Zweifel haben, dass er dieser Realität so nah war wie kaum jemand anderes. Passend also, dass das letzte Kapitel von Battlefield 1 den Namen Apocalypse trägt und die berühmten Schlachten um Caporetto, Somme und Passchendaele ins Spiel einfügte.
Der Score
Auf die Gefahr hin, mich inhaltlich zu wiederholen, kann ich beim Soundtrack nicht wirklich in die Tiefe gehen. Das Fazit sollte schon vorm Hören der zwölf Tracks klar sein: gut gemachte Actionkost, die sich in diesem Fall in Stücken wie A Storm Is ComingJohan Söderqvist, Patrik AndrénBattlefield 1: Apocalypse oder Battlefield 1 [Variation]Johan Söderqvist, Patrik AndrénBattlefield 1: Apocalypse dem Fatalistischen hingibt. Dafür taucht in Tortured MetalJohan Söderqvist, Patrik AndrénBattlefield 1: Apocalypse und Battlefield ApocalypticJohan Söderqvist, Patrik AndrénBattlefield 1: Apocalypse dann das altbekannte Battlefield-Thema nochmal auf. Der würdige Abschluss von Battlefield 1 wird uns im letzten Track Lacrimosa (Battlefield 1 Epilogue)Johan Söderqvist, Patrik AndrénBattlefield 1: Apocalypse serviert – so viele Tränen, so viel Drama, I love it!
Fazit
Ein wuchtiger, schwermütiger Paukenschlag zum Kehraus: Dieser Score veredelt das Grauen der historischen Schlachtfelder mit einer cineastischen Intensität, die einen bis zur letzten Note packt. Wer Gänsehaut-Pathos und ein großes Finale sucht, wird hier vollends bedient. Ein absolut stimmiger Schlussakkord für eine Ära, die klanglich kaum intensiver hätte enden können!