Don’t Starve: Reign of Giants
Nachschlag
Der erste der insgesamt drei DLCs für Don’t Starve heißt zwar Reign of Giants, wirklich ‚gigantisch‘ sehen die vier neuen Gegner aber nicht aus. Passend zu den neu eingeführten Jahreszeiten handelt es sich bei denen um herrlich abstruse Mischwesen klassischer Waldbewohner:
- der „Deerclops“, eine Zyklopenhirsch
- der „Bearger“, ein aufrechtstehender Waschbär auf Steroiden
- den „Moose/Goose“, eine Ente mit Elchkopf
- die „Dragonfly“, eine drachenähnliches Insekt, also quasi die Zusammesetzung aus Drache und Fliege und nicht die klassische „Libelle“
Neben diversen anderen Features hatte die Erweiterung auch die beiden spielbaren Charaktere des Wikingermädchens Wigfrid und des spinnegewordenen Jungen Webber. Umfangstechnisch konnten sich Spielende also nicht beklagen, ich selbst habe den DLC natürlich nicht gespielt.
Der Score
Da die Musik zu Reign of Giants nahtlos dort ansetzt, wo sie beim Hauptspiel aufgehört hat, tue ich das Gleiche mit dieser Review. Inhaltlich ist der Score eine nahtlose Fortsetzung von Don’t Starve und fällt damit in die Kategorie „Ist okay, aber nicht so meins“. Das liegt auch daran, dass bei dieser Komposition auf das Thema Diversität verzichtet wurde und uns nur knallige, quirlige Feel-Good-Karnevalsmusik entgegengeschallt wird. Die erinnert etwas an den Score zu Psychonauts und lässt Fans von Don’t Starve oder des Jazz-/Swing-Genres voll auf ihre Kosten kommen, alle anderen werden spätestens jetzt latent wahnsinnig.

Fazit
Unterm Strich bleibt dieser hyperaktive Akustik-Trip wohl die Sorte von akustischer Zirkusnummer, bei der man sich entscheiden muss, ob man begeistert mitwippt oder doch eher schreiend das Weite sucht.