Battlefield 1: In the Name of the Tsar
Er kam, er Zar, er siegte
Mit In the Name of the Tsar betrat im Februar 2017 wenig überraschend die Rote Armee aka Russland die Schlachtfelder von Battlefield 1. Auch hier serviert uns EA erneut den OST der beiden Komponisten Johan Söderqvist und Patrik Andrén, dieses Mal jedoch mit strammen 16 Tracks! Da Masse jedoch nicht zwangsläufig Klasse bedeutet und die Musik erneut nur für den Multiplayer geschrieben wurde, ist natürlich zunächst Skepsis geboten.
Die dürfte sich indes schnell in Wohlgefallen auflösen, knüpft die Qualität doch nahtlos an die des Hauptspiels an. Selbstverständlich kommen die beiden Schweden hierbei nicht umhin, gängige Tropen in Verbindung mit dem Zarenreich bzw. Russland im Allgemeinen zu zücken. Wo eine Fan-Mod wie Eastern Front fürs erste Company of Heroes oder ein Workers & Resources: Soviet Republic bei diesem Versuch strauchelt, beweist In the Name of the Tsar Stil. Es versteht, seine (Männer-)Chöre in Grace and GloryJohan Söderqvist, Patrik Andrén oder Sword in HandJohan Söderqvist, Patrik Andrén treffsicher in Szene zu setzen, und stellt sich somit zackig an die Seite von Company of Heroes 2.
Die weiteren Stücke reihen sich in die Riege von Actiontracks ein, die das Warten auf den Spielbeitritt theatralisch verkürzen: Remain StandingJohan Söderqvist, Patrik Andrén, Hunting DownJohan Söderqvist, Patrik Andrén oder The Fear of EverythingJohan Söderqvist, Patrik Andrén – sie alle schlagen in die gleiche Kerbe. Nennenswerte Ausnahme der Klassikriege (lustig, könnte man auch „Klassi-Kriege“ lesen) sind das klarinettenzentrierte Volga RiverJohan Söderqvist, Patrik Andrén sowie Snow and MistJohan Söderqvist, Patrik Andrén, das mit schlackernden Synthies das Gefühl vibrierender Drahtseile imitiert – spannend!




