• Dead Cells: Rise of the Giant

    Im Schatten von Riesen Ich hätte nie gedacht, dass mal jemand einen DLC über mein Morgengemächt programmiert, aber hier sind wir – wisst ihr? Wegen Riese … und so. Egal. Rise of the Giant war die erste Erweiterung für Dead Cells und bot einiges an kostenlosem Content. Wie schon das Hauptspiel habe ich keine Hands-on-Erfahrung, deshalb kommen wir direkt zur Musik. Der Score Wie bei allen Releases zu Dead Cells zeichnet erneut Komponist Yoann Laulan für die musikalische Untermalung verantwortlich. Die Tracks sind wie gewohnt treibend, epochal und mitreißend. Dies gilt insbesondere für Guardian’s HavenYoann Laulan, Valmont de RagondasDead Cells: Rise of the Giant5, das mit seiner Over-the-top-Attitüde schon fast…

  • Dead Cells: Return to Castlevania

    Heilige Kreuz(ung) Was ist schlimmer als eine Review über ein Spiel, das man nicht gespielt hat? Eine Review über ein Spiel, das man nicht gespielt hat, das ein Crossover mit einem anderen Spiel macht, das man nicht gespielt hat. Oder anders ausgedrückt: Als Kind der 90er ohne Konsole (Game Boy Color und Nintendo DS mal ausgenommen) habe ich keines der beliebten Castlevania-Spiele gespielt. Natürlich habe ich mir schon diverse Scores der Reihe angehört, aber mangels Nostalgie gibt es nur ausgewählte Stücke, die mich catchen. Bei Dead Cells: Return to Castlevania kommt zusammen, was für viele bestimmt zusammenkommen muss, handelt es sich doch bei beiden Spielen um Platformer, bei denen wir…

  • Vampire: The Masquerade – Bloodhunt

    Treibende Kino-Beats Während ich immer noch sehnlich auf den zweiten Teil zu Vampire: The Masquerade – Bloodlines warte, erschien vor gut einem Jahr ein Battle-Royale-Ableger der Serie mit dem Titel Bloodhunt. Da mich das Genre ungefähr genau so anspricht wie mich Frauen im Club (gar nicht), habe ich ihn links liegen gelassen, mir stattdessen den dazugehörigen OST mit meinen blutleeren Wichsgriffeln gepackt und in einem Zug durchgehört. Der Score Und der kann was! Atanas Valkov, seines Zeichens polnischer Komponist mit ungarischen Wurzeln, feiert mit dem Score zu Bloodhunt, meinem Verständnis nach, seinen Einstieg in die Welt der Videospiel-Musik und hängt die akustische Messlatte gleich zu Beginn sehr hoch. Seinen beruflichen…

  • Need for Speed: Hot Pursuit 2

    Heiße Tracks, die mich bis heute verfolgen Intros mit quietschenden Reifen, satte Motorengeräusche und schicke Karosserien: Need for Speed war Anfang der 2000er die Vorzeigemarke für Arcade-Racing-Spaß – zumindest in meiner Wahrnehmung. Zugegeben: Als Kind war ich damals leichter zu begeistern und kannte die (Rennspiel-)Frühzeit am Spielautomaten mitsamt Klötzchengrafik nur aus Erzählungen der „Alten“. Eine meiner frühesten Erinnerungen an das Genre ist das brutale Motorradrennspiel Road Rash, das mit Meshes, Sprites und Parallax-Effektendie Illusion von vorbeirauschenden Landschaften und Städten erschuf. Stoßstangendicht gefolgt von meinem ersten NfS, dem insgesamt dritten Teil der Serie: Need for Speed III: Hot Pursuit. Das konnte ich sogar mit meinen Bruder im Splitscreen spielen, was zu…

  • Enclave

    Geil generisch Selten war ich mir bei einer Review so sicher, dass niemand das betreffende Spiel kennt, wie bei Enclave. Das Hack-and-Slash-Game erschien 2002 für die Xbox und war das zweite Spiel der Starbreeze Studios, die später die hervorragenden Riddick-Serie zum Zockertraum machen sollten. Vorher aber mussten sie sich ihre Brötchen mit eigenen IPs verdienen, und Enclave war eine davon. Ich habe damals durch Zufall (vermutlich wieder ‚mal als Vollversion) den 2003 erschienen PC-Port in die Hände bekommen und natürlich durchgespielt, weil man hatte ja sonst nichts. Die Story war relativ simpel, irgendein superböser Dämon will die Welt unterjochen und irgendein Magier hat ihn aufgehalten. Jetzt ist der Dämon wieder…

  • Transport Tycoon

    MIDI-Mucke zum Einschlafen Wirtschaftssimulationen sind ja so ein Sache. Da gibt es die knüppelharten Versionen wie Banished oder Frostpunk, bei denen jeder Fehler mit roten Zahlen und einem dicken Game-Over-Screen quittiert wird. Oder einsteigerfreundlichere wie Reihen à la Die Siedler oder Anno, die mit guten Tutorials und einer Kampagne einen fundiertes Grundwissen fürs Endlosspiel liefern. Transport Tycoon stammt aus einer Zeit, als beim Erklären gespart und nicht so genau auf den Realismus geachtet wurde – zumindest aus heutiger Betrachtung. Ziel ist auch hier: Kohle scheffeln. Viel Kohle, damit wir expandieren und unser Streckennetz ausbauen können, damit wir mehr Kohle scheffeln, damit wir expandieren … Das Prinzip sollte klar sein. Als…

  • BioShock

    Mehr als nur Grusel Hereinspaziert, hereinspaziert! Das haben Sie noch nicht erlebt! Menschen mit den unmöglichsten akrobatischen Verrenkungen und Magier mit gottgleichen Fähigkeiten! Treffen Sie Big Daddy und Little Sister, flanieren Sie über die Shopping-Miles, besuchen Sie die zahllosen Bistros und Geschäfte! Auge in Auge mit der Tiefsee! Tauchen Sie ab in eine fantastische Welt viele Meilen unter dem Meer, wo Sie sein können, wer und was Sie wollen! Besuchen Sie Rapture! So könnte man wohl die Unterwasserwelt der BioShock-Serie bewerben, wenn man ein paar wichtige Details unterschlüge. Denn Rapture, Haupthandlungsort von BioShock und BioShock 2 und geplantes Utopia für die Reichen und Schönen, die sich um 1940 staatlicher Gängelung…

  • Bastion

    Headbang-Beats treffen Lagerfeuerromantik Ich erinnere mich so gut wie gar nicht an Bastion. Nur, dass es ein Action-Brawler aus der Isoperspektive war, mit einem Kampfsystem, das man lernen und in zahlreichen Challenges vertiefen musste, bevor es wirklich Spaß gemacht hat. Man konnte entscheiden, welche Gebäude man auf seiner fliegenden Insel bauen wollte und dann war da noch irgendein Storytwist am Ende, irgendein Verrat – das wars. Und natürlich, dass es meines Wissens nach eines der ersten Indiegames war, das ich bewusst gekauft habe, weil in einem Test explizit der gute Soundtrack hervorgehoben wurde. Schon damals ein Kaufgrund für mich, war es doch noch die Anfangsphase meines Hobbys und ich hatte…

  • Universe at War: Earth Assault

    Das War wohl nichts Universe at War war das dritte Spiel der des Entwicklerstudios Petroglyph Games, das ein Jahr zuvor das sehr gute Star Wars: Empire at War sowie dessen Addon Forces of Corruption auf den Markt brachte. Ohne starke Lizenz versuchte das junge Studio, ein Strategiespiel irgendwo zwischen StarCraft und Command & Conquer mit Aliens der Marke Krieg der Welten zu entwickeln. Mich hat es damals nicht angesprochen ergo: nicht gespielt. Wertungstechnisch liegt das Game im guten Durchschnittsbereich, aber weil die Musik vom Altrockmeister Frank Klepacki kam, der auch die gesamte C&C-Reihe bis Renegade begleitet hat, dachte ich mir, ich höre doch mal rein. Und was soll ich sagen:…