• Star Trek: Armada

    Planloser Stapellauf 2000 war ein schönes Jahr. Nicht nur, weil es die Altersrechnung unfassbar vereinfacht (ich war 8), sondern damals auch viele tolle Spiele erschienen – nachzulesen in meiner Top-10-Liste. Dazu zählen unter anderem diverse Games des Star Trek-Franchise, wie nicht zuletzt Star Trek: Armada. Ein Strategiespiel, in dem wir auf Seiten der Föderation, Klingonen, Romulaner oder Borg Raumbasen und Flotten bauen und befehligen können – für mich als Trekkie natürlich absoluter Fanservice. Blöd nur, dass ich den ersten Teil nie gespielt habe. Wie bei Schlacht um Mittelerde bin ich direkt beim Nachfolger eingestiegen. Das hat mich nie wirklich gestört, auch wenn mir jetzt natürlich der persönliche Bezug fehlt und…

  • Total War: Pharao

    Phara-No Ich möchte an dieser Stelle gar nicht über das eigentliche Spiel sprechen, weil ich’s nicht gespielt habe und vermutlich leider auch nicht spielen werde. Nur so viel: Ich war früher großer Fan der Total War-Reihe, doch spätestens seit Rome 2 war für mich irgendwie die Luft raus. Dass selbst Warhammer III mich als riesigen Heroes of Might and Magic-Enthusiast nicht länger als 30 Spielrunden begeistern konnte, spricht Bände. Die ursprüngliche Faszination, die mich durch Rome, Medieval 2, Empire und Shogun 2 hinweg begleitete, ist verflogen. Meine einfache Diagnose: Es wurde an den falschen Stellen simplifiziert und an anderen verkompliziert, wodurch es mir einfach nicht mehr wirklich Spaß macht. Tut…

  • Fallout 2

    Morgan, Morgan, nur nicht heute … Während Story und Spielwelt ganze 80 Jahre zwischen das erste Fallout und seinen Nachfolger werfen, trennte 1998 nur ein Jahr die Veröffentlichungen der beiden Rollenspielklassiker. Radikale Änderungen darf man folglich nicht erwarten. Dennoch kommen Fans und Kritiker laut Metacritic zu unterschiedlichen Meinungen, welches das bessere der beiden Spiele war. Darüber erlaube ich mir derweil kein Urteil, habe ich doch weder das eine noch das andere je angerührt. Der Score Einen Favoriten bei der Soundtrack-Front werde ich ebenso wenig benennen, schließlich wählte Komponist Mark Morgan den einfachen Weg und recycelte über die Hälfte der Tracks für Fallout 2. Somit schrumpft die Masse an neuer Musik…

  • Age of Empires II: The Conquerors

    Eroberungsfeldzug Nur ein Jahr später erschien mit The Conquerors das erste Addon zum Hauptspiel The Age of Kings und brachte neben ein paar Quality-of-Live-Verbesserungen vier neuen Kampagnen und Spielmodi auch fünf neue Zivilisationen. Die waren, wie Name und Cover bereits verraten, zum Teil in Mesoamerika verortet (Azteken und Maya) und hatten ihre eigene Kampagne, während die anderen drei (Spanier, Hunnen und Koreaner) aus der anderen Himmelsrichtung kamen … oder der gleichen, je nachdem, wie weit man geht. Der Score Mehr vom Alten verspricht indes der Soundtrack – dieses Mal ohne David Rippy – der dort weitermacht, wo das Hauptspiel aufhörte: Nämlich mit dem Main Theme. Bei The Conquerors handelt es…

  • Age of Empires II: The Age of Kings

    Kultiges Mittelalter Spielerisch war der Nachfolger des 1997er Strategiehits Age of Empires, genannt Age of Empires II: The Age of Kings, eine Verbesserung in so ziemlich allen Belangen. Nicht nur wurde das Setting aus der Antike in das wesentlich spannendere Mittelalter verfrachtet, wodurch zahlreiche Optionen im Bereich Kriegsführung zu Wasser und zu Land hinzugefügt wurden, nein, auch die Fraktionen wiesen nun deutliche Unterschiede zueinander auf und konnten einzigartige Technologien und Einheiten erforschen, respektive ausbilden. So durften beispielsweise die Wikinger mit ihren Drachenbooten und Berserkern Angst und Schrecken verbreiten, während die karthagische Kataphrakt-Kavallerie mit ihrem Trampelschaden umstehende Feinde im Vorbeireiten verletzte. Die Mameluken der Sarazenen warfen ihre Säbel und die Perser…

  • Rise and Fall: Civilizations at War

    Ein Fall für Spezialisten Mir war Rise & Fall: Civilizations at War kein Begriff. Stellt sich raus, musste es auch gar nicht sein. Mit einer durchschnittlichen Wertung im gehobenen Mittelfeld, war es trotz seines innovativen Konzepts aus Echtzeitstrategie meets Third-Person-Shooter kein Genrerevoluzzer. Wo ein SpellForce mit seinem Rollenspielfundament funktionierte, war Rise & Fall wohl weder genug Fisch noch Fleisch. Schade eigentlich … vielleicht möchte man 17 Jahre später ja mal einen neuen Versuch wagen? Der Score Beim Soundtrack konnte derweil mit Komponist Jason Graves jemand engagiert werden, der quasi prädestiniert für dieses Projekt war. Denn wo wir ihn später eher im Umfeld diversen Actionallerleis – unter anderem Third Person –…

  • Far Cry

    Zum Heulen Ein gutes Spiel aus deutschen Landen? Nein, das ist kein Fiebertraum, sondern Far Cry. Das Erstlingswerk von Studio Crytek zeigte 2004, dass sie settingstechnisch zwar nur eine Inselbegabung vorweisen können, trotzdem fand das Game seine Liebhaber. Ich selbst hatte erst drei Jahre später Kontakt zu Crysis, das dem ganzen Konzept einen Sci-Fi-Mantel überstülpte. Objektiv mag es wohl das bessere Spiel sein, Fans dürften wohl dennoch glücklich ans Abenteuer von Ex-Marine Jack Carver im Südpazifik zurückdenken. Der Score Dass sich innerhalb von drei Jahren in der Spielebranche viel getan hat, sieht man derweil nicht nur an der Grafikqualität, die Crysis von seinem geistigen Vorgänger unterscheidet, sondern auch der musikalischen…

  • Enemy Territory: Quake Wars

    Leichtes Beben Wie bei den meisten Teamshootern der 00er Jahre, kann ich mangels damaligen Internetzugangs auch zu Enemy Territory: Quake Wars nicht viel sagen. Als Spin-Off der alterwürdigen Quake-Serie wagte sich Entwickler Splash Damage in die Gefilde von Battlefield und Co und bot für die 32-Spieler-Matches sowohl Fahr- wie Flugzeuge an. Ein Novum für die Reihe sowie dessen geistigen Vorgängers Wolfenstein: Enemy Territory, der (überraschenderweise) in der Wolfenstein-Serie verankert war. Wer hät’s gedacht? So, genug Onlineinfos zusammengeknüppelt – auf zur Music-Review. Der Score Die wird kurz ausfallen, da es sich nicht nur um einen Gamerip handelt, sondern auch noch einen sehr kurzen. Gerade einmal sechs Tracks bietet uns Komponist Bill…

  • The Elder Scrolls IV: Oblivion

    Unvergessenheit Mit The Elder Scrolls IV: Oblivion betreten wir nun eine neue Zeitrechnung. Denn Oblivion war eines der ersten, wenn nicht sogar das erste Spiel, dessen Soundtrack ich auf dem PC hatte. Damals noch auf dem 128MB speicherplatzstarken MP3-Player, lief der OST zwischen den Alben von Madsen, Feeder und Blink-182 rauf und runter. Während ich die plötzliche Freiheit genoss, das Gefühl von ‚echten‘ Videospielen auch unterwegs zu erleben, brannten sich die Tracks in mein Hirn ein. Oblivion löste damit wohl da aus, was heute in dieser Review kumuliert und hat mich vermutlich ein Stück weit zu dem gemacht, der ich jetzt bin. Ich will ausnahmsweise gar nicht pathetisch werden, denn…

  • Child of Light

    Lichtgestalt und Soundgewalt Es entstand einst vor langer ZeitEin Spiel mit Namen Child of Light. In diesem Märchen von UbisoftVerkörpern wir gar unverhofft Aurora, Prinzessin, schwer erkranktIm Fiebertraum neu‘ Kraft sie tankt. Sie ist gar wundervoll die MäreVom Mädchen mit dem feurig Hair. Eh nur leider hat’s kaum wer gezocktSodass kein Investor hat frohlockt. Egal sag ich, es bleibt mir wohlIm Gedächtnis dank der Birne hohl. Doch Spiel allein ist nicht der GrundDen tue ich in dieser Review kund! Es geht nicht um Süd, West oder NordNein, der OST ist meines Glückes Hort. Ich bitte diesen kurzen Ausflug ins Reich der Poesie zu entschuldigen, bot es für diesen Titel doch…