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Heroes of Might and Magic III
Magische Wanderung Mit Heroes of Might and Magic verhält es sich Fans zufolge wie mit den Star Trek-Filmen: Die meisten sagen, die ungeraden Teile seien die guten. Das würde aber bedeuten, dass ich überwiegend die schlechten Ableger gespielt hätte, was ich so nicht bestätigen kann. Ohnehin fürchte ich, dass meine Meinung innerhalb der Fanblase um das beste Heroes wenig Widerhall fände, da zweifellos dem 5. Teil dieser Platz gebührt. Aber versuch das mal irgendwem zu verklickern … Inwiefern sich Heroes III von den Vorgängern unterscheidet und wie das generelle Gameplay aussieht, möchte ich an dieser Stelle derweil nicht vertiefen. Wer meine Reviews zu Heroes und Heroes II sowie dessen Addon…
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Heroes of Might and Magic III: Armageddon’s Blade
Armer Geddon Ich will euch mit dieser Review zu Heroes of Might and Magic III: Armageddon’s Blade gar nicht lange aufhalten. Weder habe ich es gespielt, noch gibt es nennenswerte Änderungen zum Hauptspiel – weder inhaltlich noch musikalisch. Trotzdem macht es mich immer ein Stück weit traurig, wenn ich das Wort ‚Addon‘ lese, weil es mich an eine Zeit erinnert, in der Games als ganzheitliches Unterhaltungsprodukt konzipiert wurden und nicht als Zeitfresser, die einem möglichst lange die Karotte vor die Nase halten. Der Score Deshalb mache ich jetzt genau das Gegenteil und fasse mich kurz: Die Musik ist more of the same. Wer sich bei Heroes III schon dachte: „Hui,…
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Death Stranding
Still-Strand Für manche stellt es einen Geniestreich dar, der mit Spielekonventionen bricht; eine Reduktion auf die Profanität, in der die Welt im Fokus steht und wie ihn nur Gottdesigner Kojima erdenken könnte. Für die anderen ist es ein Postboten-Simulator, in dem Pakete in einer verlassenen Einöde von A nach B transportiert werden müssen. So zumindest würde ich die allgemeine Debatte über Death Stranding als Außenstehender zusammenfassen, der sich mangels Einsicht weder auf die eine, noch die andere Seite schlagen möchte. Der Score Spiel also nicht gespielt, kommen wir zum Soundtrack. Wie sich das für ein Artsy-Fartsy-Intellektuellenspiel gehört, gibt es den direkt in verschiedenen Versionen, von denen ich hier zwei vorstellen…
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The Elder Scrolls Online
Wunderschön weite Welt Wer über die Musik der Elder Scrolls-Reihe spricht, kommt um den Namen Jeremy Soule zwangsläufig nicht herum. Dessen Musik, der wir seit The Elder Scrolls III: Morrowind in bisher jedem Teil lauschen durften, ist untrennbar mit der Serie verbunden und gehört zum Besten, was das Genre der westlichen Rollenspielwelt zu bieten hat. Umso tragischer, dass er aller Voraussicht nach nicht mehr beim sechsten Teil (wann auch immer der erscheinen soll) dabei sein wird. Dies hängt wahrscheinlich mit den Vorwürfen sexueller Übergriffe auf Kolleginnen zusammen; oder Bethesda möchte dem Franchise einfach neuen, musikalischen Wind verleihen. Wie dem auch sei, für mich ist es immer schade, wenn ein Gesicht…
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Vampire: The Masquerade – Bloodhunt
Treibende Kino-Beats Während ich immer noch sehnlich auf den zweiten Teil zu Vampire: The Masquerade – Bloodlines warte, erschien vor gut einem Jahr ein Battle-Royale-Ableger der Serie mit dem Titel Bloodhunt. Da mich das Genre ungefähr genau so anspricht wie mich Frauen im Club (gar nicht), habe ich ihn links liegen gelassen, mir stattdessen den dazugehörigen OST mit meinen blutleeren Wichsgriffeln gepackt und in einem Zug durchgehört. Der Score Und der kann was! Atanas Valkov, seines Zeichens polnischer Komponist mit ungarischen Wurzeln, feiert mit dem Score zu Bloodhunt, meinem Verständnis nach, seinen Einstieg in die Welt der Videospiel-Musik und hängt die akustische Messlatte gleich zu Beginn sehr hoch. Seinen beruflichen…
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Thymesia
Bloodborne 2 Gerade erst erschienen findet sich der Score des Bloodborne-Klons Thymesia auch schon in meiner Reviewsektion wieder. Das Spiel, das nicht nur vom Gameplay und Setting an den Souls-Ableger von From Software erinnert, wird von einem Soundtrack begleitet, der ebenso gut aus der Dark Souls-Reihe stammen könnte. Komponist Ben Ridge baut in 15 Tracks eine angenehm düster melancholische sowie actionreiche Musikerfahrung auf, die vielen AAA-Produktionen in nichts nachsteht. Einerseits, indem er sich thematisch am großen Vorbild orientiert und auf eine orchestrale Kombination von Streichern, Piano und Percussions zurückgreift, die dem Ganzen die notwendige Gravitas verleiht. Es entsteht wirklich das Gefühl, man wohne einer epischen Konfrontation bei. Andererseits scheint sich…
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Dark Messiah of Might and Magic
Gewaltig gut Wir schreiben das Jahr 2006. Es ist ein gutes Jahr für die Gaming-Community: Der neueste The Legend of Zelda-Ableger Twilight Princess erscheint für die Wii, das erste Gears of War kommt für die Xbox 360 auf den Markt und am PC lässt The Elder Scrolls IV: Oblivion Rollerherzen höherschlagen. Aber nicht nur Massenmarkt-Kassenschlager prägen das Bild, sondern auch weniger große Titel wie Gothic 3, Heroes of Might and Magic V, SpellForce 2 sowie Dark Messiah of Might and Magic – oder zumindest meine persönliche Wahrnehmung. Nicht nur waren diese Spiele absolute Zeitfresser, die mir die limitierten Zockperioden versüßt haben; nein, sie haben (zumindest was das Genre Soundtracks angeht)…
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Medieval: Total War
Eher so mittel, Alter Hach, Medieval. Was bist du nicht für ein perfekte Spiel? Deine wunderschöne Grafik, dein atmosphärischer Soundtrack, de- Moment, das ist ja gar nicht Medieval 2: Total War, sondern Medieval: Total War aus dem Jahr 2002, der Vorgänger von Rome und Nachfolger des ersten Total War-Ablegers Shogun: Total War. Da ich erst mit besagtem Ableger in der Antike eingestiegen bin, kann ich eigentlich keine Insights zum Spiel beitragen. Aber wo ich schon hier bin, sollte ich vielleicht etwas zum Soundtrack sagen. Der Score Der stammte ebenfalls von Jeff van Dyck, ist gar nicht mal so schlecht und lässt an vielen Stellen Motive und Ansätze erkennen, die sich…
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Overlord
Nur eine kleine Schreckenstat Vor circa acht Jahren, als ich gerade anfing, meine Meinung ungefragt zu artikulieren, war eine meiner ersten Game-Reviews die zum Spiel Overlord. Was war ich stolz auf diesen Text, diese ausdrucksstarke Meinung, ja dieses Manifest! Vermutlich ist die Rezension von U20-Mattis ebenso gut gereift wie mein Haupthaar. Wer sich ein Bild davon machen möchte, kann ja gerne die Game-Review lesen. Darum soll es hier aber nicht gehen, nur so viel: Ich habe das Spiel damals sehr gerne gezockt und entsprechend gefärbt war auch meine Bewertung. Und auch heute noch würde ich gerne ein Remake oder gar einen Nachfolger spielen, doch die Chancen darauf sehen ähnlich gut…
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Overlord: Raising Hell
Lauwarm Raising Hell ist diese Art von Erweiterung, bei der man selbst mit Internetrecherche nicht wirklich erfährt, worum es sich genau handelt. Ist es ein Addon? Ein DLC? Oder das Originalspiel, das für eine andere Plattform aufpoliert wurde? Keine Ahnung! Ich schätze, es handelt sich um eine minimale Erweiterung Marke Fable: The Lost Chapters, aber nagelt mich nicht darauf fest oder fragt mich, ob es was taugt. Der Score Beim Soundtrack traue ich mir dagegen schon eher eine Bewertung zu, denn der ist eher mittelmäßig. Die fünf Tracks des Gamerips stammen erneut von Komponist Michiel van den Bos, der zu den bekannten Instrumenten aus Klavier und Streichern eine E-Gitarre dazumischt.…