• The Elder Scrolls II: Daggerfall

    The Road Most Untraveled Wie ich in meiner Review zum Vorgänger The Elder Scrolls: Arena bereits deutlich gemacht habe, wurde die Elder-Scrolls-Reihe erst mit dem vierten Teil, Oblivion, für mich ein Thema. Entsprechend wenig kann ich zum Spiel sagen und zitiere deshalb kurz einen Fakt aus dem Elder-Scrolls-Wiki, den ich interessant fand: The Elder Scrolls II: Daggerfall zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es die wohl größte Simulation aller PC-Spiele darstellt. Die riesige Fantasy-Welt, die ohne Pen & Paper-Hintergrund von Bethesda entwickelt wurde, bietet ein Areal, dessen Fläche doppelt so groß wie Großbritannien ist. Sie kann sowohl mit einem Pferd als später auch einem Schiff erkundet werden und in…

  • Sid Meier’s Civilization

    Ursuppe Für gewöhnlich versuche, ich das Review-Pferd immer von vorne aufzusatteln und beginne deshalb meist mit den Urvätern einer Reihe, bevor ich mich zu den Nachfolgern durcharbeite. Bei Sid Meier’s Civilziation habe ich bewusst mit dieser Tradition gebrochen, einfach weil ich im Fall vom 6. Teil von einem richtig guten Soundtrack sprechen wollte. Aber weil alles hier seine Ordnung haben soll, springen wir zurück in das Jahr 1991, als das erste Sid Meier’s Civilization auf den Markt kam. Da mein persönliches Erscheinungsdatum erst 1992 anstand, kann ich inhaltlich nichts sagen. Ich empfehle dennoch, mal in die Screenshots zu schauen, allein schon Stalin auf Paint-Niveau hat etwas Magisches. Der Score Der…

  • Street Fighter II

    Guile Musik 1992 war ein gutes Jahr für Fans von Arcade-Prügelspielen und Webseiten über Videospielsoundtracks – immerhin erblickte damals nicht nur Street Fighter II das Licht der Welt sondern auch ich. Toll, oder? Folglich kann ich bescheiden viel über das Spiel sagen, will meinen: gar nichts. Nie gespielt, nicht mal auf einer Retrokonsole oder ähnliches und folglich nie die Faszination geschweige denn Hype der Street Fighter-Reihe miterlebt. Der Score Nun muss man kein Fan oder Kenner sein, um die Qualität eines Soundtracks bewerten zu können. Das ist das Kredo, unter dem diese Seite läuft und ohne das ich mein seitenweises Gelaber direkt lassen könnte. Das Problem, gerade bei alten Scores,…

  • Age of Mythology

    Zeitalter der Methodik Hätte ich mir als Kind das Spiel meiner Träume basteln können, wären Götter und Sagen bestimmt ein Teil davon gewesen. Ich liebe einfach das Übernatürliche, das Fantastische. Kombiniert mit Weisheiten und Lehren besitzen diese Geschichten immer eine Facette, die über das rein Unterhaltsame hinausgeht. Umso verwunderlicher, dass ich nie Age of Mythology gespielt habe, welches das Age of Empires-Gameplay ins mythologische Setting verfrachtet und uns Zentauren, Riesen und bekannte Heroen der verschiedenen Kulturen Marke Odysseus ins Feld schicken lässt. Nachholen werde ich es aber nicht mehr, denn aufgrund des Sprungs in 3D ist der Zahn der Zeit wie bei einem Empire Earth oder auch Age of Empires…

  • The Elder Scrolls: Arena

    Abenteuerliche Vergangenheit Im fernen Jahre 1994 fand eine der erfolgreichsten Videospielmarken ihren Ursprung: The Elder Scrolls. Eine Reihe mit nunmehr fünf großen Hauptteilen, diversen Addons und Ablegern sowie einem der besten Fantasy-Soundtracks – zumindest heutzutage. Wie das mit Anfängen so ist, lässt sich der erste musikalische Entwurf natürlich nur schlecht mit heutigen Kreationen vergleichen. Alleine schon die technischen Limitierungen aufs MIDI-Format helfen Spielen selten, sofern keine nostalgische Verklärung dem Piepen und Summen eine wohlige Wärme mitgeben kann. Die fehlt mir offensichtlich, schließlich war mein erster Kontakt mit den TES-Games The Elder Scrolls IV: Oblivion, das 2006, also ganze 12 Jahre später, erschien. Dennoch kann ich mich dem Charme des Scores…

  • Age of Empires

    Verklärte Vergangenheit Diese Review schiebe ich nun ein paar Wochen vor mir her. Ich weiß nicht warum, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass ich eine informative oder angemessene Rezension hätte schreiben können. Wer ein paar meiner Texte gelesen hat, wird erkannt haben, dass sie im Aufbau einem gewissen Muster folgen: Das Spiel, der Soundtrack, Fazit. In einer meiner ersten Reviews, der zu Anno 1602, konnte ich diesem Schema F nicht folgen, da einfach alles für mich so eng miteinander verzahnt ist. Das Spiel ist der Soundtrack, der Soundtrack ist das Spiel und die Nostalgie hält alles zusammen. Anno 1602 war eines der ersten Spiele, die ich überhaupt gespielt habe…

  • Age of Empires: The Rise of Rome

    Junge Römer The Rise of Rome ist ein Addon zu Age of Empires, und ich habe, ehrlich gesagt, keine Ahnung, ob ich es je gespielt habe. Da im dazugehörigen Gamerip jedoch nur Variationen mir bekannter sowie ein paar völlig unbekannte Songs auftauchen, habe ich das vermutlich nicht getan. Zum eigentlichen Spiel kann ich folglich wenig sagen. Das Internet behauptet immerhin, dass es neben ein paar spielerischen Anpassungen „mehr Völker, mehr kriegerische Möglichkeiten und vier neue Kampagnen zur Auswahl“ gab. Der Score Während im Gamerip des Hauptspiels viele Tracks stecken, die mich von meiner Kindheit bis heute begleiten, bietet das The Rise of Rome-Album vermehrt Ambient-Songs der Kategorie „Okay“. Insgesamt elf…

  • Die Siedler II – Veni, Vidi, Vici

    Old, but not gold Nachdem ich vor fast exakt einem Jahr den Startschuss für diese Videospielreihe gegeben habe, kommt heute der Nachfolger zum ursprünglichen Die Siedler. Mein erster Berührungspunkt mit dieser Serie, mit der ich viele Jahre Spaß haben sollte, bevor ich irgendwann das Interesse verlor und dessen Reboot dieses Jahr es hoffentlich erneut wecken kann. Siedler II zwar toll und eine meiner ersten Erfahrungen mit dem Medium Computerspiel. Also wirklich ein Spiel mit einem Ziel, mit einer steigenden Komplexität, mit Strategien und Tiefgang. So etwas kannte ich bis dato noch nicht und ich konnte den kleinen Pixelmännchen stundenlang dabei zusehen, wie sie die Waren über mein stetig verzweigter werdendes…

  • Celeste: Farewell

    Madeline, Athen, auf Wiederseh’n Celeste ist nicht leicht. Jedoch gelingt es dem kleinen Indie-Game, seine frustigen Momente durch seine charmante Pixeloptik und die berührende Story erträglich zu machen. Man möchte einfach wissen, wie die Geschichte um Protagonistin Madeline ausgeht und ob sie die Dunkelheit in ihrer Seele bezwingen kann. Dafür quält man sich durch die teils verboten gemeinen Level und freut sich umgekehrt über jeden bewältigten Abschnitt. Wie so häufig gibt es aber auch in Videospielen Masochisten, denen „schwer“ nicht schwer genug ist. Genau für diese Zielgruppe wurde der kostenlose DLC Farewell gebaut. Die Erweiterung zieht den Schwierigkeitsgrad nochmal deutlich an, was, je nach Frustresistenz und Skilllevel, zu einer Spielzeit…

  • Celeste

    Eine auditive Berg- und Talfahrt Ihr kennt vermutlich alle diese Artsy-Fartsy-Spiele à la Flower, Journey oder Gris, also die mit einer simplen Prämisse und seichtem Gameplay, bei dem das Erlebnis im Vordergrund steht. Genau so ein Spiel ist Celeste nicht, auch wenn es zunächst optisch, wie auch inhaltlich den Anschein erweckt. Pixellook? Check. Eine zerrissene Protagonistin auf der Suche nach sich selbst? Check. Teils sphärischer Soundtrack? Sowas von Check. Aber dann kommen eben noch Plattform-Action mit bockschweren Hüpfpassagen, Timetrials und ein höhnisch spottender Todescounter dazu. Das Ergebnis ist ein Spielerlebnis wie Super Meat Boy gepaart mit der Story eines Child of Light, zu gleichen Teilen nervenaufreibend wie entspannend. Eine kuriose…