• Thymesia

    Bloodborne 2 Gerade erst erschienen findet sich der Score des Bloodborne-Klons Thymesia auch schon in meiner Reviewsektion wieder. Das Spiel, das nicht nur vom Gameplay und Setting an den Souls-Ableger von From Software erinnert, wird von einem Soundtrack begleitet, der ebenso gut aus der Dark Souls-Reihe stammen könnte. Komponist Ben Ridge baut in 15 Tracks eine angenehm düster melancholische sowie actionreiche Musikerfahrung auf, die vielen AAA-Produktionen in nichts nachsteht. Einerseits, indem er sich thematisch am großen Vorbild orientiert und auf eine orchestrale Kombination von Streichern, Piano und Percussions zurückgreift, die dem Ganzen die notwendige Gravitas verleiht. Es entsteht wirklich das Gefühl, man wohne einer epischen Konfrontation bei. Andererseits scheint sich…

  • Crysis: Warhead

    Kriegste die Krise Ein Jahr nachdem Crysis die Platinen zum Glühen gebracht hatte, erschien 2008 mit Warhead das einzige Addon der Reihe. Das erzählt die Geschichte rund um die Alieninvasion des ersten Teils aus der Sicht von Michael Sykes alias ‚Psycho‘ weiter, hat aber vom Gameplay weniger mit dem Original zu tun, als man zunächst vermuten würde. Denn passend zum mentalen Gesundheitszustand des Protagonisten setzt der bevorzugt auf konventionelles Backenfutter statt Tarnmodus. Klingt also wie eine Abkehr der Tugenden des Hauptspiels und entwertete das Game für mich dermaßen, dass ich noch nicht einmal mehr weiß, ob ich es überhaupt gespielt habe. Dass das Spiel statt vom ursprünglichen Entwickler Crytek von…

  • Crysis

    Welcome to the jungle Wem es im Jahr 2007 beschieden war, Crysis spielen zu können, kam nicht nur in den Genuss eines sehr coolen Sci-Fi-Ego-Shooters im Dschungelszenario, sondern konnte sich hardwaretechnisch auch zu den oberen Zehntausend zählen. Weil das Spiel des deutschen Entwicklerstudios Crytek auf höchsten Einstellungen sogar damalige High-End-Rechner in die Knie zwang, musste ich es zum Release auf niedrigen bis mittleren Einstellungen spielen. Schön in diesem Zusammenhang übrigens, dass das kürzlich erschienene Remaster aller drei Crysis-Teile diese Tradition 15 Jahre später wohl erneut fortführt, weshalb ich mich direkt davon ferngehalten habe. Bleiben mir also die wohligen Erinnerungen an lauschige Strandgänge im Tarnmodus des Nanosuits, durch den ich mich…

  • Dark Messiah of Might and Magic

    Gewaltig gut Wir schreiben das Jahr 2006. Es ist ein gutes Jahr für die Gaming-Community: Der neueste The Legend of Zelda-Ableger Twilight Princess erscheint für die Wii, das erste Gears of War kommt für die Xbox 360 auf den Markt und am PC lässt The Elder Scrolls IV: Oblivion Rollerherzen höherschlagen. Aber nicht nur Massenmarkt-Kassenschlager prägen das Bild, sondern auch weniger große Titel wie Gothic 3, Heroes of Might and Magic V, SpellForce 2 sowie Dark Messiah of Might and Magic – oder zumindest meine persönliche Wahrnehmung. Nicht nur waren diese Spiele absolute Zeitfresser, die mir die limitierten Zockperioden versüßt haben; nein, sie haben (zumindest was das Genre Soundtracks angeht)…

  • SpellForce: The Order of Dawn

    Gelungener Erstversuch Auch wenn es sich bei dem Begriff ‚Spellforce‘ um einen Neologismus handelt, den das deutsche Studio Phenomic Game Development für seine gleichnamige Videospielreihe erschaffen hat, ließe er sich auf zwei Arten übersetzen: Zauberstärke und Buchstabierkraft. Und während die letztere Version eigentlich ein geiler Begriff wäre, um das Können von Teilnehmern eines Rechtschreibwettbewerbs zu beziffern, ging es den Entwicklern wohl vorrangig um die magische Deutung. Denn bei SpellForce geht es in die Welt Eo, die bevölkert wird von dem Fantasy-Einmaleins aus Menschen, Elfen, Orks und Zwergen sowie dem klassischen Konflikt von Gut gegen Böse. Anders als bei meinen anderen Reviews bin ich hier in der komfortablen Situation, dass ich…

  • SpellForce: The Breath of Winter

    Ein Hauch Perfektion Der Soundtrack von The Breath of Winter setzt nahtlos dort an, wo der vom Hauptspiel endete, was bedeutet: erneut hohe Qualität und hörenswerte Melodien. Da es uns im Spiel in die arktischen Gebiete der Eiselfen verschlägt, liegt der Fokus dieses Mal mehr auf den klirrend kalten Klängen von Glocken- und Windspielen, die sich vermehrt mit sanften Harfen und weiblichen Chorälen kombinieren – Eis plus Elfen halt. Dadurch fehlt es dem Gesamtwerk Instrument-technisch etwas an dem Abwechslungsreichtum von The Order of Dawn, dafür ist das Hauptthema, das durch mehrere Tracks zieht, ein echter Hinhörer. Und die gewohnte Dreifaltigkeit aus packenden Kampftracks (Attack on FastholmeTilman Sillescu, Pierre LangerSpellForce: The…

  • SpellForce: Shadow of the Phoenix

    Der Phönix ist gelandet Würde ich diese Reviews für ein Magazin schreiben oder einen ernsthaften Blog betreiben wollen, müsste ich vermutlich bei jedem Post auf eine gewisse Zeichenzahl kommen. Da ich das nicht tue, brauche ich mir auch beim zweiten und letzten Addon zu The Order of Dawn, genannt Shadow of the Phoenix, nichts aus den Fingern saugen. Wieder haben wir qualitativ hochwertige Mucke, die auf dem Level des Hauptspiels rangiert und im Gegensatz zu The Breath of Winter nun den sonnigen Süden behandelt, weshalb der Score dieses Mal nach Orient und weniger nach nordischem Frost klingt. Hört sich gut an, macht Spaß und ist trotz Nostalgiewarnung erneut eine klare…

  • Age of Empires

    Verklärte Vergangenheit Diese Review schiebe ich nun ein paar Wochen vor mir her. Ich weiß nicht warum, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass ich eine informative oder angemessene Rezension hätte schreiben können. Wer ein paar meiner Texte gelesen hat, wird erkannt haben, dass sie im Aufbau einem gewissen Muster folgen: Das Spiel, der Soundtrack, Fazit. In einer meiner ersten Reviews, der zu Anno 1602, konnte ich diesem Schema F nicht folgen, da einfach alles für mich so eng miteinander verzahnt ist. Das Spiel ist der Soundtrack, der Soundtrack ist das Spiel und die Nostalgie hält alles zusammen. Anno 1602 war eines der ersten Spiele, die ich überhaupt gespielt habe…

  • Age of Empires: The Rise of Rome

    Junge Römer The Rise of Rome ist ein Addon zu Age of Empires, und ich habe, ehrlich gesagt, keine Ahnung, ob ich es je gespielt habe. Da im dazugehörigen Gamerip jedoch nur Variationen mir bekannter sowie ein paar völlig unbekannte Songs auftauchen, habe ich das vermutlich nicht getan. Zum eigentlichen Spiel kann ich folglich wenig sagen. Das Internet behauptet immerhin, dass es neben ein paar spielerischen Anpassungen „mehr Völker, mehr kriegerische Möglichkeiten und vier neue Kampagnen zur Auswahl“ gab. Der Score Während im Gamerip des Hauptspiels viele Tracks stecken, die mich von meiner Kindheit bis heute begleiten, bietet das The Rise of Rome-Album vermehrt Ambient-Songs der Kategorie „Okay“. Insgesamt elf…

  • Medieval: Total War

    Eher so mittel, Alter Hach, Medieval. Was bist du nicht für ein perfekte Spiel? Deine wunderschöne Grafik, dein atmosphärischer Soundtrack, de- Moment, das ist ja gar nicht Medieval 2: Total War, sondern Medieval: Total War aus dem Jahr 2002, der Vorgänger von Rome und Nachfolger des ersten Total War-Ablegers Shogun: Total War. Da ich erst mit besagtem Ableger in der Antike eingestiegen bin, kann ich eigentlich keine Insights zum Spiel beitragen. Aber wo ich schon hier bin, sollte ich vielleicht etwas zum Soundtrack sagen. Der Score Der stammte ebenfalls von Jeff van Dyck, ist gar nicht mal so schlecht und lässt an vielen Stellen Motive und Ansätze erkennen, die sich…