• Dragon Age: Origins

    Bitterernste Fantasie Man könnte mir fast vorwerfen, ich würde aktuell bei der Auswahl meiner Rezensionsobjekte einfach die Spielebibliothek von BioWare durchgehen, landet nach Mass Effect und Star Wars: Knights of the Old Republic doch jetzt das letzte Glied der Erfolgskette auf meinem Seziertisch. Tatsächlich hat Dragon Age: Origins nur durch Zufall seinen Weg in meine Liste gefunden, Shuffle-Mode sei Dank. Mir soll’s recht sein, kann ich so doch über den Soundtrack eines Spiels reden, das für viele heute noch eines der besten Rollenspiele der vergangenen anderthalb Dekaden darstellt. Ich persönlich hatte trotz anfänglichen Hypes tatsächlich gewisse Startschwierigkeiten und brauchte zwei Anläufe, bevor mich das düster blutige Universum packte. Ähnlich ging…

  • Dragon Age: Origins – Leliana’s Song

    Das Kind im Bardewasser 14 Jahre ist es mittlerweile her, dass uns BioWare mit Dragon Age eine düstere, ernste und vor allem blutige Fantasywelt vorsetzte, die bei mir erst im zweiten Anlauf Klick machte. Bis heute denke ich an das Spiel mit seiner wendungsreichen und wunderbar erzählten Story zurück, die mir Grafikliebhaber komplexe Storylines im Stil der Rollenspielklassiker wie Baldur’s Gate oder Fallout in wunderschönem 3D präsentierte. Ein wichtiger Bestandteil der fesselnden Erzählung waren die Charaktere, an die ich mich zum Großteil noch gut erinnern kann: der junge und humorvolle Alistair, die zynische und trotzdem liebenswerte Hexe Morrigan (im Englischen meisterlich vertont von Claudia Black), der Qunari-Krieger Sten, Zwerg Oghren,…

  • Fahrenheit

    Tragik + Thriller = Funk? Ich stelle mal die gewagte These auf, dass lineare Spiele mit einer hohen Scriptdichte eine packendere Geschichte erzählen können als Open-World-Games – sofern es denn gut gemacht ist. „Aber Mattis, was ist mit The Witcher 3: Wild Hunt?“ Da geht es doch vorrangig um die Spielwelt. Klar, wir laufen Ciri hinterher und erleben ein wunderbares Abenteuer mit Geralt, aber wir rutschen nie gespannt an den Rand des Stuhls möchte ich meinen. „Was ist mit Journey?“ Habe ich nicht gespielt, aber da schreiben wir unsere Geschichte ja selber. Wer also nichts zu erzählen hat oder nicht auf diese Form des Storytellings steht, guckt in die Röhre.…