• Quake: Dissolution of Eternity

    Bis zur Unendlichkeit Gleicher Komponist, gleiches Spiel … also gleiches Hauptspiel. Eine andere Erweiterung ist Dissolution of Eternity schon und wurde, wie bereits Scourge of Armagon, ebenfalls nicht von id Software, sondern einem anderen Entwickler programmiert. Während das erste Addon von Hipnotic Interactive (Star Trek: Elite Force II, Legacy of Kain: Defiance) stammt, zeichnen Rogue Entertainment (Strife, American McGee’s Alice) für die zweite Erweiterung verantwortlich. Der Score Hier wie dort hat sich Jeehun Hwang um die Musik bemüht. Dieser setzt seinen Style aus dem vorherigen Missionspack nahtlos fort, musikalische Überraschungen bleiben ebenso aus wie Totalausfälle. Der ebenfalls aus acht Tracks bestehende Score bleibt seinem Mantra der Mittelmäßigkeit treu und schwimmt…

  • Quake: Scourge of Armagon

    Music to my ears Um es mit den unsterblichen Worten von Professor Hubert J. Farnsworth zu sagen: „Good news everyone!“ Grund dafür ist die Tatsache, dass die Musik der beiden Missionserweiterungen Scourge of Armagon und Dissolution of Eternity nicht wie beim Hauptspiel von Musiker Trent Reznor stammt, sondern dem koreanischen Komponisten Jeehun Hwang. Der produziert dankenswerterweise etwas, das sich durchaus als Videospielmusik klassifizieren lässt – das ist schon mal ein Fortschritt. Der Score Leider muss man es bei dieser Meldung auf der Haben-Seite belassen, denn die acht Tracks des OSTs (die laut Fan-Wiki übrigens offiziell titellos sind, teilweise jedoch mit Namen im Äther schwirren) kommen kaum über ein müdes ‚nett‘…

  • Half-Life: Blue Shift

    Recycling im Dienst Blue Shift kam zwei Jahre nach dem ersten Addon heraus und hatte neben verbesserten Texturen eine mini-kurze Kampagne im Gepäck, in der wir in die Rolle von Sicherheitsmann Barney schlüpfen. Das verleiht der Geschichte von Half-Life zwar eine dritte Dimension, wirklich hängen geblieben sind die Perspektivwechsel (zumindest bei mir) allerdings nicht. Der Score Musikalisch kommt hier eine gewisse Arbeitsersparnis durch Entwickler Gearbox Software zum Tragen. Man verzichtete nicht nur auf einen Original Soundtrack, sondern nahm für den Score dieses zweiten Addons einfach den von Opposing Force – zumindest bei der PC-Version. Wir hören also erneut die Arbeit von Chris Jensen. Während die Ambient-Tracks eher belangloses MIDI-Gedudel bleiben,…

  • Half-Life: Opposing Force

    Gleichschritt Wenn man ans erste Half-Life denkt, werden vermutlich bei jeder und jedem noch die Story, die Wow-Momente und die Grafik aus dem Gedächtnis hervorgekramt. Was man jedoch schnell vergisst, sind die Addons. Opposing Force erschien Ende 1999 und erzählt die Geschehnisse in der Forschungseinrichtung Black Mesa aus der Sicht des Marines Adrian Shephard. Der soll der Alienplage mit seinem Team Einhalt gebieten. Der Score Für die Komposition von Opposing Force wurde Hauskomponist Kelly Bailey durch Chris Jensen ersetzt. Dieser zeigt uns in 19 Tracks, wie generisch Shooter klingen können und serviert uns akzentfreie MIDI-Musik, deren durchschnittliche Titellänge kaum die 1,5-Minuten-Marke erreicht. Ambientpieces wie The Beginning / Temple of LimboChris…

  • Command & Conquer: Tiberian Sun

    Sonnenaufgang Falls irgendjemand der stummen Hoffnung erlegen war, dass sich mit Tiberian Sun, dem dritten Ableger der Command & Conquer-Serie (bzw. zweiten Teil der Tiberium-Reihe) irgendetwas ändert, dürfte beim Release 1999 enttäuscht worden sein. Die Frage ist: Gab es so jemanden? Denn das, was uns die Vorgänger beschert hatten, waren spannende Echtzeitgefechte mit hübscher Grafik, legendäre Einheitensprüchen, eine abgedrehte Einzelspielerkampagne mit Trash-Videos und unzählige Stunden Spielspaß. Dieses Mal darf ich derweil tatsächlich von ‚uns‘ sprechen, denn auch wenn ich mit annähernd zweistelligem Alter für diesen 16er-Titel viel zu jung war, konnte ich das Spiel erst bei meinem Cousin, unserem Nachbarn und später sogar am heimischen Computer erleben – natürlich ohne…

  • Yu-Gi-Oh! Forbidden Memories

    Yu-Gi-No! Was tue ich hier? Bin ich in einem Fiebertraum? Aus welchem Grund höre ich mir den Gamerip zu einem Yu-Gi-Oh!-Spiel an, das 1999 in Japan und erst 2002 im Rest der Welt für die PlayStation erschien? Nostalgie? Nö, nie gespielt. Bekannte Komponisten? Auch nicht. Wurde mir die Musik empfohlen? Nicht, dass ich wüsste. Also, was tue ich hier? Die Antwort ist naheliegend: Ich weiß es nicht. Irgendwie hat sich dieser Ableger der beliebten Trading-Card-Serie in meine Sammlung geschlichen und auch wenn ich die TV-Vorlage gern geschaut sowie tatsächlich das 2004 erschienene PC-Dreigestirn Yugi the Destiny, Kaiba the Revenge und Joey the Passion gezockt habe, ist mir dieses Game nie…

  • Beasts and Bumpkins

    Intermezzo Hand aufs Herz: Würde ich diesen Soundtrack hier auflisten, wenn ich das Beasts and Bumpkins damals nicht gespielt hätte? Höchst vermutlich nicht. Schreibe ich jetzt trotzdem eine unnötige Review über den Gamerip dieses Kleinods, für den sich eh niemand interessiert? Absolut! Aber worum geht es überhaupt? Kurz gesagt ist B&B eine Art Göttersimulation, in der wir im Stil von Die Siedler eine kleine Siedlung ausbauen – wobei, weniger wie Die Siedler und mehr wie Banished. Denn auch wenn der Stil putzig aussieht und sich das Spiel nicht allzu ernst nimmt, ist die Simulation teils bockschwer und stellte mich schon in meinen Kindheitstagen vor gravierende Entscheidungen: Soll ich mit meiner…

  • Nobody Wants to Die

    Trenchcoat-Töne Mit Ausnahme ein paar weniger, biologischer Anomalien, möchte wohl wirklich niemand sterben. Dass wir es am Ende wohl alle müssen, ist ein Naturgesetz – zumindest dieser Tage. In der Welt von 2329, die wir in Nobody Wants to Die, dem kürzlich erschienen Erstlingswerk des polnischen Entwicklers Critical Hit Games, erleben, konnte die Menschheit solche Banalitäten wie den Tod dank digitaler Gedächtnisbanken hinter sich lassen. In der interaktiven Story schlüpfen wir in die Rolle von Detektiv James Karra, der sich in bekannter Noir-Manier mit einem Mordfall herumschlagen darf. Neben den zu erwartenden Future-Gadgets ist eines seiner Werkzeuge auch die Zeitmanipulation. Das sollte seine Ermittlungen eigentlich deutlich vereinfachen, ist aber Gameplay-technisch…

  • Age of Wonders 4: Eldritch Realms

    … and on … Ein halbes Jahr nach Empires & Ashes erschien mit Eldritch Realms das zweite Addon beziehungsweise die vierte Inhaltserweiterung für Age of Wonders 4. Zu den neuen Features zählte unter anderem die neue Ebene des Umbral Abyss, der neue Regentschaftstyp „Eldritch-Souverän“, drei neue Tomes (Tentakel, Korruption und Reinigende Flamme), ein neues Eventsystem mit Minikrisen, zwei neue Spezies (Insektoide und Syrons), zwei neue Storyreiche, zwei Reittiere, drei Reichseigenschaften, drei Reichsvorlagen, fünf neue vorgefertigte Herrscher*innen und sechs neue Tracks von Komponist Michiel van den Bos – bis auf den letzten Teil habe ich von diesem Satz fast nichts verstanden. Deshalb ab zur Musik! Der Score Die neuen Stücke fügen…

  • Age of Wonders 4: Empires & Ashes

    It goes on … Empires & Ashes ist zwar nicht die erste Erweiterung zu Age of Wonders 4 – zuvor war im Juni 2023 bereits das Inhaltsupdate Dragon Dawn erschienen – dafür bietet das Addon vom November letzten Jahres neben einer neuen Herrscherform und einer neuen Siegesmechanik auch sechs neue Tracks von Komponist Michiel van den Bos. Die wiederum muten weniger innovativ an, sondern setzen den Trend des Hauptspiels fort. Wie schon das Hauptspiel kommt das Album als eine Mischung aus laid-back Gitarrengeklampfe (The Avian PlightMichiel van den BosAge of Wonders 4: Empires & Ashes2), Streicherentspannung (Gloriosam OccasumMichiel van den BosAge of Wonders 4: Empires & Ashes3, SoarMichiel van den…