• Celeste: Farewell

    Madeline, Athen, auf Wiederseh’n Celeste ist nicht leicht. Jedoch gelingt es dem kleinen Indie-Game, seine frustigen Momente durch seine charmante Pixeloptik und die berührende Story erträglich zu machen. Man möchte einfach wissen, wie die Geschichte um Protagonistin Madeline ausgeht und ob sie die Dunkelheit in ihrer Seele bezwingen kann. Dafür quält man sich durch die teils verboten gemeinen Level und freut sich umgekehrt über jeden bewältigten Abschnitt. Wie so häufig gibt es aber auch in Videospielen Masochisten, denen „schwer“ nicht schwer genug ist. Genau für diese Zielgruppe wurde der kostenlose DLC Farewell gebaut. Die Erweiterung zieht den Schwierigkeitsgrad nochmal deutlich an, was, je nach Frustresistenz und Skilllevel, zu einer Spielzeit…

  • Celeste

    Eine auditive Berg- und Talfahrt Ihr kennt vermutlich alle diese Artsy-Fartsy-Spiele à la Flower, Journey oder Gris, also die mit einer simplen Prämisse und seichtem Gameplay, bei dem das Erlebnis im Vordergrund steht. Genau so ein Spiel ist Celeste nicht, auch wenn es zunächst optisch, wie auch inhaltlich den Anschein erweckt. Pixellook? Check. Eine zerrissene Protagonistin auf der Suche nach sich selbst? Check. Teils sphärischer Soundtrack? Sowas von Check. Aber dann kommen eben noch Plattform-Action mit bockschweren Hüpfpassagen, Timetrials und ein höhnisch spottender Todescounter dazu. Das Ergebnis ist ein Spielerlebnis wie Super Meat Boy gepaart mit der Story eines Child of Light, zu gleichen Teilen nervenaufreibend wie entspannend. Eine kuriose…