• Battlefield 1943

    Quick fix Hier kommt hoffentlich der letzte Einschub meines Battlefield-Review-Marathons: Battlefield 1943. DICEs ebenfalls konsolenexklusiver Teamshooter erschien 2009 zwischen Bad Company und Bad Company 2, hatte allerdings keine eigene Kampagne im Gepäck. Stattdessen durften sich die Spieler*innen auf drei Maps im 2. Weltkriegssetting Blei um die Ohren jagen. Battlefield 1943 war deshalb im Grunde eine modernisierte Version vom ursprünglichen Battlefield 1942. Der Score Viel Altbekanntes also. Auch musikalisch bekamen die Konsolennachzügler wenig Innovation geboten. Ian Livingstone liefert in den zehn Tracks des OSTs das absolute Minimum. Seine Werke umfassen das Theme Battlefield 1943Ian LivingstoneBattlefield 19434, ein Battlefield 1943 Menu ThemeIan LivingstoneBattlefield 19434, ein Thema pro Fraktion (Battlefield 1943 Japanese ThemeIan…

  • Total War: Pharao

    Phara-No Ich möchte an dieser Stelle gar nicht über das eigentliche Spiel sprechen, weil ich’s nicht gespielt habe und vermutlich leider auch nicht spielen werde. Nur so viel: Ich war früher großer Fan der Total War-Reihe, doch spätestens seit Rome 2 war für mich irgendwie die Luft raus. Dass selbst Warhammer III mich als riesigen Heroes of Might and Magic-Enthusiast nicht länger als 30 Spielrunden begeistern konnte, spricht Bände. Die ursprüngliche Faszination, die mich durch Rome, Medieval 2, Empire und Shogun 2 hinweg begleitete, ist verflogen. Meine einfache Diagnose: Es wurde an den falschen Stellen simplifiziert und an anderen verkompliziert, wodurch es mir einfach nicht mehr wirklich Spaß macht. Tut…

  • Company of Heroes

    Drei Komponisten, zwei Soundtracks, ein Gefühl Gut 14 Jahre ist es nun schon her, dass Publisher THQ Company of Heroes vom Entwickler Relic Entertainment auf den Markt brachte. Und bis zum heutigen Tage verfolgt mich dieses Spiel. Zum einen, weil es eines der besten, wenn nicht sogar das beste Echtzeitstrategiespiel darstellt, das mir je in die Wichsgriffel gefallen ist. Was es meiner Meinung nach in Sachen strategischem Tiefgang und Spielmechaniken hinter anderen großen Marken zurückfallen lässt – einer der Gründe, warum ich es nie im online gezockt habe – macht es mit seiner dichten Atmosphäre wieder wett. Kaum ein anderes Strategiespiel, das ich gespielt habe, hat Gefechte so nah, so…

  • Company of Heroes: Opposing Fronts

    Frontschweine Dass Company of Heroes ein gutes Spiel ist, habe ich bereits an mehreren Stellen erwähnt. Das Stand-Alone-Addon Opposing Fronts erweitert diese fantastische Echtzeitstrategiesause um die Briten, die als spielbare Fraktion auf Seiten der Alliierten dazustoßen, und fügt obendrein ein dynamisches Wettersystem ein, das nett aussieht, aber leider keine spielerischen Einflüsse nimmt. Mit einer dazugehörigen Soloplayer-Kampagne gibt es ebenfalls more of the same. Warum ich das alles erwähne? Weil es das Spiel da wie mit seinem Soundtrack hält. Der Score Der stammt erneut von Ian Livingstone und Inon Zur, verzichtet folglich auf einen Beitrag von Jeremy Soule und kommt dadurch deutlich dramatischer, triumphaler und actionreicher um die Ecke marschiert. Berührende…

  • Valiant Hearts: The Great War

    Schöner Schmerz Wir schreiben das Jahr 2014 des Herrn. Klein-Mattis befindet sich im 3. Semester eines Studiums, mit dem er im Vorjahr schon geistig abgeschlossen hat und bekommt von seinem guten Freund Jacko [Name von der Redaktion nicht geändert] ein schnuckeliges Indie-Spiel namens Valiant Hearts: The Great War geschenkt. Das stellte zusammen mit Child of Light ein Teil von Ubisofts Qualitätsoffensive dar, nachdem man zuvor feststellen musste, dass der neu eingeführte ‚Always-On‘-Kopierschutz in der Gamer-Community noch schlechter ankam als Flüge von malaysischen Airlines. Leider nahm sich auch nur ein kleiner Teil der Spielerschaft diese beiden Kleinode an, denn dann wäre der Zorn vielleicht sogar tatsächlich etwas schneller verflogen. Valiant Hearts,…